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11.-12.06.2018 - 1. Würzburger Workshop zur HybridKnife®

  • 11.-12.06.2018 - 1. Würzburger Workshop zur HybridKnife®

Sehr geehrte Kolleginnen,

sehr geehrte Kollegen,

 

die transurethrale Resektion von Blasentumoren mittels elektrischer Schlinge hat sich in der Urologie seit vielen Jahrzehnten als chirurgische Therapie der Wahl zur Abtragung von Blasentumoren etabliert. Hierbei ist jedoch eine in-toto Resektion nur bei kleineren Befunden möglich. Mit der elektrochirurgischen Funktion des HybridKnife® in Kombination mit einer integrierten feinen Wasserstrahldüse in einem Instrument können auch größere Tumore der Blase in-toto reseziert werden. Die HybridKnife®-Technik orientiert sich an den allgemein gültigen onkochirurgischen Grundprinzipien und zielt auf eine makroskopisch vollständige Resektion von Befunden („en-bloc“), einer Vermeidung von direkter Tumormanipulation („no touch“) und einer frühen Unterbindung der Blutzufuhr zum Tumor durch Unterspritzung des subtumoralen Gewebes mittels Kochsalzlösung ab. Durch die Elevation der Submukosa wird die Resektionsebene ins Blasenlumen angehoben und das Risiko einer Perforation der Muskularis gesenkt. Ferner erlaubt diese neuartige en-bloc Resektionstechnik eine exaktere histopathologische Auswertung der Tumorpräparate hinsichtlich Infiltrationstiefe und mikroskopischer Vollständigkeit der Resektion. Ferner läßt sich nach en-bloc Resektion auch eine Verringerung des Tumorspilling-Effektes in der Blase annehmen, welches wiederum Ausgangspunkt für ein Tumorrezidiv sein kann.

Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Workshop das Verfahren vorstellen zu dürfen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmeranzahl ist aufgrund der in-vitro Arbeitsstationen begrenzt.

 

Kollegiale Grüße

 

Ihr

Prof. Dr. Georgios Gakis

 

 

21.04.2018 Prostatakrebs - Vorsorge, Diagnostik, Therapie. 2. Patienteninformationstag des zertifizierten Prostatakrebszentrums.

  • 21.04.2018 Prostatakrebs - Vorsorge, Diagnostik, Therapie. 2. Patienteninformationstag des zertifizierten Prostatakrebszentrums.

2. Patienteninformationstag zu Prostatakrebs am Uniklinikum Würzburg

Das Prostatakarzinom-Zentrum des Uniklinikums Würzburg lädt am Samstag, den 21. April 2018, alle Interessierten zu einem Patienteninformationstag ein. Im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin referieren neun Experten über aktuelle Aspekte aus Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Selbsthilfe.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Männer in Deutschland. „Nicht zuletzt die hohe Beteiligung an unserem ersten diesbezüglichen Patienteninformationstag im vergangenen Jahr bestätigte uns das ungebrochen hohe Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit“, berichtet Prof. Dr. Hubert Kübler, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg (UKW). Deshalb ist für den 21. April 2018 eine Neuauflage der Veranstaltung geplant: Das von der Deutschen Krebshilfe zertifizierte Prostatakarzinomzentrum des UKW lädt an diesem Samstag wieder alle Interessierten dazu ein, wissenswerte Hintergründe und neueste Erkenntnisse über die Volkskrankheit zu erfahren. Zwischen 10:00 und 14:00 Uhr werden insgesamt neun ausgewiesene Experten im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) an der Oberdürrbacher Straße zu diversen Aspekten referieren und die Fragen der Zuhörer/innen beantworten.

 

Aktuelles zur Diagnostik mit PSA und PSMA

Beispielsweise wird Dr. Arkadius Kocot über die „Renaissance des PSA-Wertes in der Prostatakrebsvorsorge“ sprechen. „Über kaum einen Tumormarker wird so intensiv und kontrovers diskutiert, wie über das Prostataspezifische-Antigen“, weiß der Leitende Oberarzt der urologischen Klinik des UKW und fährt fort: „Fakt ist allerdings, dass die Langzeit-Nachverfolgung von PSA-basierten Screening-Studien zeigt, dass durch den Einsatz des PSA-Werts die Sterblichkeit am Prostatakarzinom reduziert werden kann.“

Mit dem PSA in Verbindung steht das Prostata-spezifische Membran Antigen (PSMA). Dieses Molekül ist auf der Oberfläche gesunder Prostatazellen vorhanden, sehr viel mehr aber auf Prostatakrebs-Zellen. Im restlichen Körper kommt das Protein kaum vor. „PSMA ist deshalb ein ideales Zielmolekül für die Diagnostik und zugleich auch für zielgerichtete Therapien von Prostatakrebs“, sagt Prof. Andreas Buck. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des UKW wird beim Infotag der Frage nachgehen, ob ein PET-CT mit PSMA heute schon als Diagnosestandard bezeichnet werden kann.

 

Präzision und Sicherheit durch multiparametrisches MRT und Fusionsbiopsie

Auch in der Primärdiagnostik des Prostatakrebses gab es in den letzten Jahren deutliche Veränderungen. Die Einführung der multiparametrischen Magnetresonanztomographie (mpMRT) ist eine dieser neuen Entwicklungen. Prof. Dr. Thorsten Bley, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UKW, wird diesbezüglich eine aktuelle Übersicht geben und die Vorteile dieser diagnostischen Technik darstellen.

Durch die hochauflösende mpMRT ist es möglich, bösartige Veränderungen in der Prostata mit hoher Genauigkeit zu identifizieren. Anschließend können diese Veränderungen mithilfe einer Probenentnahme aus der Prostata – einer Biopsie – weiter abgeklärt werden. Lukas Koneval von der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des UKW wird über die Technik und die Vorteile der moderne Fusionsbiospie der Prostata berichten.

 

Aktuelle Therapieoptionen: medikamentös, radiologisch, operativ

Wie die Diagnostik, so wandelt sich derzeit auch die Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms. Neue Substanzen bestimmen zunehmend den klinischen Alltag. Welche Chancen diese Wirkstoffe bieten und welche neuen Herausforderungen sich dadurch ergeben, erläutert die UKW-Urologin Dr. Anna Seitz. Weitere Vorträge widmen sich dem „State of the Art“ bei operativen Verfahren und in der Strahlentherapie. Beispielsweise wurde von Prof. Kübler bei seinem Amtsantritt Anfang vergangenen Jahres die nerverhaltende radikale Prostatektomie mit sogenanntem Intraoperativem Schnellschnitt-Monitoring am UKW eingeführt. „Durch diese Technik können die neurovaskulären Strukturen, die für die Potenz der Männer zuständig sind, bei einem Großteil der Patienten erhalten bleiben – und zwar ohne die onkologische Sicherheit der Operation zu gefährden“, unterstreicht der Klinikdirektor.

 

Auch Selbsthilfe und Bewegung sind Themen

Am Patienteninformationstag werden auch komplementäre Gesichtspunkte angesprochen, wie zum Beispiel die Leistungen der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Würzburg. Außerdem wird Lisa Schiffmann von der Ambulanten Ernährungsberatung für Krebspatienten des UKW Möglichkeiten aufzeigen, wie betroffene Patienten durch Sport und Bewegung die Krebserkrankung positiv beeinflussen können.

Die Teilnahme am Patienteninfotag ist kostenlos, das detaillierte Programm gibt es unter www.urologie.ukw.de, Rubrik „Veranstaltungen“.

07.03.2018 - Neues und Bewährtes zum Harnblasenkarzinom

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23.10 - 24.10.2017 - 1st Würzburg workshop on surgical therapy of erectile dysfunction an Peyronie's disease

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Dear colleagues,

 

It is my great pleasure to invite you to the first workshop on surgical therapy of erectile dysfunction and Peyronie’s disease, which will take place at the Department of Urology and Pediatric Urology, Julius-Maximilians-University of Würzburg.

Surgical treatment of erectile dysfunction by implantation of a penile prosthesis remains the gold standard treatment in patients with erectile dysfunction not responding to medical therapy. By the use of specialized and standardized surgical techniques, as well as through an extensive preoperative preparation and Close follow-up we can reduce risks and complications to a minimum, and at the same time greatly improve surgical outcomes and patient satisfaction. Regarding Peyronie’s disease, surgical therapy still remains the gold standard for correction of the associated penile deviation. Besides plication techniques, surgical procedures by partial plaque excision or incision and grafting of tunical defect are preferred in advanced cases because they can minimize the risk of postoperative penile shortening.

I am very pleased to have Prof. Tobias Köhler from Mayo Clinic, USA with us during the workshop. Prof. Köhler is one of the most successful prosthetic urologists and high-volume implanter in the USA and also leading scientifi c chairman in various international academic and scientifi c societies related to sexual medicine. His expertise and experience from more than 16 years in prosthetic urology will be of tremendous enrichment for our attendees.

Our workshop will be an interactive one where you can actively join the operating room and discuss with the sur geons about the specific diseases and surgical techniques. This is a unique opportunity for you as participants to experience live surgeries and learn from high-volume surgeons in the field.

I am looking forward to welcoming you to Würzburg in October 2017!

 

With kind regards,

 

Assoc. Prof. Dr. G. Hatzichristodoulou

Senior Physician,

Chief of Andrology Unit

 

 

 

18.10.2017 - Es ist nicht alles Onkologie

18.10.2017 - Es ist nicht alles Onkologie

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

unter dem Motto „Es ist nicht alles Onkologie" möchten wir Sie sehr herzlich zu unserer 2. Fortbildungsveranstaltung der Urologischen Universitätsklinik Würzburg einladen.

Für unsere Fortbildungsveranstaltung im Oktober haben wir zwei nicht onkologische Themenschwerpunkte gewählt, die wir Ihnen präsentieren möchten.

Im ersten Teil wird Ihnen Herr Sokolakis über den modernen Einsatz des Holmium-Lasers in der Endourologie berichten. Der Holmium-Laser ist in der Urologie nicht mehr wegzudenken. Unter anderem stellt er für die moderne Steintherapie ein wichtiges Instrument dar, um Steine im Harntrakt zu desintegrieren oder durch das sog. Stone-Dusting sprichwörtlich „in Staub" zu verwandeln. Darüber hinaus wird der Holmium-Laser zur endourologischen Therapie des oberflächlichen Urothelkarzinoms des oberen Harntrakts und für die moderne Therapie der benignen Prostatahyperplasie durch das HoLEP-Verfahren (Holmium Laser Enukleation der Prostata), das wir ebenfalls in unserer Klinik anbieten, eingesetzt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird Ihnen Herr OA PD Dr. Hatzichristodoulou die aktuelle operative Therapie der Induratio penis plastica (IPP) und der erektilen Dysfunktion (ED) darstellen. Operationstechniken wie Plikaturverfahren und sog. Grafting-Techniken zur Korrektur der Penisdeviation, wie auch die Implantation eines Schwellkörperimplantates (Penisprothesenimplantation), die wir alle in unserer Klinik anbieten, möchten wir Ihnen anschaulich darstellen und mit Ihnen diskutieren.

Während dem anschließenden Imbiss werden wir zusätzliche Zeit zur Diskussion und für Fallbesprechungen haben.

Wir freuen uns, Sie am 18. Oktober 2017 im Hörsaal ZOM begrüßen zu dürfen und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Ihre

 

Univ.-Prof. Dr. med. Hubert Kübler

Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie

 

PD Dr. med.

Georgios Hatzichristodoulou

Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie

 

 

21.06.2017 Was gibt es Neues zur Diagnostik und Therapie des Hodenkarzinoms?

Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätsklinik Würzburg, des Comprehensive Cancer Centers Mainfranken (CCC MF) und des Urologischen Onkologiezentrums Mainfranken e.V. (UOM)

Thema: Was gibt es Neues zur Diagnostik und Therapie des Hodenkarzinoms?


Referent: Prof. Dr. med. Hubert Kübler
Direktor der Urologischen Universitätsklinik Würzburg

Mittwoch, 21.06.2017 um 18.00 s.t. - 20.00 Uhr
Seminarraum 18 (A4+2.402), Haus A4, Ebene +2,  ZIM  Universitätsklinik Würzburg

 

26.04.2017 Diagnostik und Therapie des Peniskarzinoms

Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätsklinik Würzburg, des Comprehensive Cancer Centers Mainfranken (CCC MF) und des Urologischen Onkologiezentrums Mainfranken e.V. (UOM)

Thema: Diagnostik und Therapie des Peniskarzinoms


Referent: Prof. Dr. med. Hubert Kübler
Direktor der Urologischen Universitätsklinik Würzburg

Mittwoch, 26.04.2017, 18:00 - 20:00 Uhr
Seminarraum 18 (A4+2.402), Haus A4, Ebene +2, ZIM

22.04.2017 Erster Patienteninformationstag "Prostatakrebs: Vorsorge, Diagnostik, Therapie"

  • Flyer

Samstag, 22. April 2017  *  10:00 - 14:00 Uhr

Hörsaal ZOM (Zentrum Operative Medizin), Haus A1/A2

Oberdürrbacher Str. 6, 97080 Würzburg

 

https://www.sw-n-tv.de/2017/05/12/uniklinikum-würzburg-großes-patienteninteresse-am-thema-prostatakrebs/

 

 

05.04.2017 Neues vom ASCO-GU und EAU-Kongress

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesem Weg möchten wir Sie sehr herzlich zur Fortbildungsveranstaltung der Urologischen Universitätsklinik Würzburg einladen. Wir werden über „Neues vom GU-ASCO und EAU Kongress“ berichten und die Highlights beider Kongresse beleuchten.


Die Urologie ist und bleibt ein spannendes Fachgebiet, das sich im stetigen Wandel zwischen Tradition und Moderne befindet. Vor allem in der Uro-Onkologie können wir heute, aufgrund der zahlreichen zur Verfügung stehenden Substanzen zur Therapie fortgeschrittener Tumoren, unseren Patienten wesentlich mehr therapeutische Optionen anbieten als in der Vergangenheit. Auf dem onkologisch ausgerichtetem GU-ASCO Kongress, der in diesem Jahr in Orlando stattfand, wurden aktuelle Studien und sehr viel versprechende Daten zur medikamentösen Tumortherapie urologischer Tumore berichtet, die wir Ihnen in unserer Veranstaltung vorstellen, und mit Ihnen diskutieren möchten.


Darüber hinaus werden wir über wichtige Neuigkeiten vom EAU Kongress aus London berichten. Der EAU Kongress hat sich inzwischen zum weltweit wichtigsten urologischen Kongress entwickelt, auf dem aktuelle Studiendaten aus allen urologischen Bereichen vorgestellt werden.
Während dem anschließenden Imbiss werden wir zusätzliche Zeit für Diskussionen haben. Darüber hinaus bietet dieser Rahmen eine schöne Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen.


Wir würden uns sehr freuen, Sie am 5. April 2017 im Hörsaal ZOM begrüßen zu dürfen und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Ihre
Univ.-Prof. Dr. med. Hubert Kübler
Direktor der Klinik und Poliklinik
für Urologie und Kinderurologie
Universitätsklinikum Würzburg

PD Dr. med. Georgios Hatzichristodoulou
Oberarzt der Klinik und Poliklinik
für Urologie und Kinderurologie
Universitätsklinikum Würzburg